Wenn sich jemand im Kampf auskannte, dann waren es die Wikinger. Sie eroberten mit ihren Schiffen die Dörfer Europas, plünderten und versklavten. Die Wikinger waren nicht nur kriegerisch unterwegs, sie waren auch Händler, die Geschäfte machen wollten. Außerdem waren sie Bauern und Handwerker. Nach dem Kampf kehrten in ihren Alltag zurück.

Die Wikinger kämpften mit Axt, Speer, Pfeil und Bogen sowie Messer und Keule. Auch weibliche Krieger kämpften in den Schlachten. Eine der beliebtesten Bewaffnungen war jedoch das Schwert. Ein aufwendig gefertigtes Schwert war häufig das Statussymbol der Anführer.

In der Schlacht bildeten die Krieger zur Abwehr einen Schildwall, der zur Deckung diente. Die dahinterstehenden Krieger versuchten dann, durch Speere oder Pfeile den Kampf bereits zu entscheiden. Glückte dies nicht, kam es zum offenen Kampf.

Mit der Scramasax den Gegner außer Gefecht setzen

Der am meisten genutzte Schwerttyp der Wikinger war die Scramasax, eine einschneidige Hiebwaffe verschiedener Arten. Sie war bis zu 80 Zentimetern lang. Archäologische Funde zeigten, dass manche Schwertscheiden opulent verziert waren. Von einigen Wikinger-Schwertern sind selbst die Namen überliefert. Auch stammen die Wikinger-Schwerter nicht aus ihren Siedlungsgebieten, sondern wurden häufig importiert. Das Schwert des norwegischen Königs Haralds III. wurde beispielsweise in Sizilien geschmiedet. Das Schwert als einsatzbereite Waffe hielt sich bei den Wikingern länger als in anderen europäischen Ländern.

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